Die schönsten Anträge zur Stadtverordnetenversammlung schreibt das Leben – auch wenn es sich um das Leben der mittel- und südamerikanischen Kaffee- und Koka-Bauern handelt!

Bremerhaven soll „Fairtrade-Stadt“ werden, eine kostenträchtige Zertifizierung ist angesagt. Dafür dürfen die Stadtbediensteten, oder besser Magistratsmitglieder, dann Kaffee und andere Qualitätsprodukte aus ausländischer, aber fairer Produktion auf Steuerzahlerkosten genießen.

Zwar alles deutlich teuer, aber bei unseren Schulden kommt es ja nicht drauf an!

Und die Briefbögen der Stadt bekommen das „Fair-Trade-Logo“, genau das braucht die Stadt!

Das findet die AfD nun völlig überflüssig, und der Stadtverordnete Thomas Jürgewitz hat dazu heute folgende Rede gehalten, die die Kollegen der Gutmenschenparteien ziemlich erregt hat:

FairtradeStadt 8.6.17

„Liebe Fairtrade-Gemeinde , sie können heute eine Reise gewinnen!

Ich erkläre ihnen gern wie:

Bremerhaven ist die wohl höchstverschuldete Kommune in Deutschland!

Oder Herr Bürgermeister Bödecker korrigieren Sie mich, wenn Ihnen eine ärmere Stadt bekannt ist!

Demnächst werden vielleicht 1000 Menschen bei Adven arbeitslos ,

und wir befassen uns hier mit kolumbianischen Kaffee- und Koka-Bauern, und sollen diese subventionieren!

Wir nehmen ja nur rd 100 Mio € neue Schulden pro Jahr auf ,

da können wir uns auch den Firlefanz einer Klimastadt, einer Fairtrade-Stadt leisten! Glauben Sie !

Nein sagen wir von der AfD, das können wir nicht,

wir müssen sparen, gerade bei völlig unnötigen Dingen,

die zwar einige Gutmenschen für ihr Ego brauchen, der Stadt Bremerhaven aber nichts bringen.

Tun Sie es also ihrem Alter Ego Henning Scherf gleich, gewinnen Sie eine Fairtrade-Reise zum Kaffeeflücken nach Südamerika und retten Sie die Welt!

Herr Scherf wird ihnen sagen können wie sie an die Reise kommen – und dann bringen Sie uns ein Kilo fairen Kaffee mit!

Die AfD wird sich Anträgen zu solchem Gutmenschenfirlefanz jedenfalls nicht anschließen!