Thomas Jürgewitz antwortet dem „Chef“ der Lokalredaktion der NZ auf seinen Kommentar vom 6.Februar 2016 unter der Überschrift : „Das ist sittenwidrig Herr Jürgewitz“!

Thomas Jürgewitz forderte in einem Antrag an die Stadtverordnetenversammlung am 4.2.2016, daß alle Bewerber für den gehobenen und höheren Dienst bei der Stadtverwaltung ihre Parteizugehörigkeit offenbaren mögen, um die weitere parteipolitische Verfilzung der Stadt Bremerhaven zu verhindern.

Diesen Antrag können Sie auf dieser Internetseite unter dem Datum 17.9.2015 einsehen.

 

Hallo Herr Meier,

ich möchte Folgendes zu Ihrem Kommentar von Samstag anmerken:

zunächst habe ich darauf sehr viele positive Reaktionen erhalten, denn außer den „Begünstigten“ der bisherigen Politik in Bremerhaven ist der Unmut dieser Filzokratie in Bremerhaven allgegenwärtig- nur in Ihrem Blatt noch nicht angekommen.

Natürlich sind meine Anträge für die Mehrheit der Politiker in Bremerhaven nicht mehrheitsfähig , sie profitieren ja seit Jahrzehnten davon!

Offensichtlich habe ich hier in ein Wespennest gestochen, was ich erwartet habe – nur über Ihre Reaktion bin ich erstaunt. Jedoch erkenne ich andererseits, daß es wohl unter dem allgemeinen AfD-Bashing stattfindet, welchem sich Ihr Blatt offensichtlich auch verschrieben hat – schade eigentlich!

Sittenwidrig?  Ich nenne es rechtsstaatlich!

Sitterwidrig ist allerdings genau das Verhalten der „Altparteien“ in Bremerhaven. Hier findet eine positive Diskriminierung statt, zuletzt an den Beispielen Rahn, Bödeker und Ehbauer öffentlich dargestellt.

Herr Meier, ich lebe seit 56 Jahren mehr oder weniger permanent in der Stadt, Sie sind vor noch nicht allzu langer Zeit zugezogen, ich habe diese Filzokratie bereits als Kind „mitbekommen“ in Familie und Umfeld, daraus resultiert meine persönliche Motivation das zu ändern!

Es ist in Bremerhaven nahezu unmöglich eine leitende Stelle ab dem gehobenen Dienst ohne das entsprechende Parteibuch zu bekommen – fragen Sie zB nach, welcher Schulleiter keines hat, das war schon vor 30 Jahren so, lediglich mit dem Unterschied, daß damals nur ein bestimmtes Parteibuch zur Beförderung „genehm“ war.

Warum Herr Meier verhindert der Magistrat seit Jahrzehnten die Prüfung der Personalakten der Stadtbediensteten durch das Rechnungsprüfungsamt? Ein einmaliger Vorgang in Deutschland, der in Ihrem Blatt fast nicht vorkommt und schon gar nicht skandalisiert wird!

Der Magistrat konnte und kann einstellen und befördern wen er will – an der Öffentlichkeit vorbei. Transparent ist das nicht, das gilt es zu ändern!

Der Oberbürgermeister entscheidet wann Korruption vorliegt, nicht die zuständige Staatsanwaltschaft. In Korruptionsgeschäften mit einen SPD-Abgeordneten und der Zwangsversetzung der anzeigenden Abteilungsleiterin glaubt allein die SPD das Entscheidungsrecht zu haben, weil sie glaubt, die Stadt gehört ihr – seit 70 Jahren!

Aussichtsatsposten wurden gesammelt wie Briefmarken und zur Verdoppelung des Gehaltes genutzt – und wurde erst auf mein Betreiben zum 1.1.16 auf 4.900,-/anno zurückgeführt.

Die Liste ließe sich beliebig verlängern und Sie mögen für sich Ihren eigenen Sittlichkeitsbegriff konstuieren,

die Reaktionen zeigen mir, daß wir  auf dem richtigen Weg sind,

unsere Positionen in der Bundespolitik, die kürzlich noch als rechtsradikal auch von Ihrem Blatt gebranntmarkt wurden, werden wöchentlich von den Altparteien kopiert und Herr Seehofer macht mit unsere bayrischen Schwesterpartei einen klasse Wahlkampf für die AfD, er hat erkannt, daß es eine „Herrschaft des Unrechts“ in Deutschland gibt und andere werden nach dem 13.März dieser Erkenntnis folgen!

Am 15.März tritt Merkel zurück!

Aber wir bleiben bei der Lokalpolitik und ich blicke mit Spannung auf Ihre nächsten Kommentare,

in dem Sinne ein schönes Wochenende,

Thomas Jürgewitz

 

(diese Antwort wurde natürlich von der NZ  NICHT veröffentlicht!)