Wirtschaftsansiedlungen gehen seit Jahrzehnten in Bremerhaven „in die Hose“, OTB, Bordward,  und die Lloyd-Werft sind jüngste Beispiele. Aber die Geschichte geht zurück bis in die 60er und 70er Jahre, als die Filzokraten von der SPD es verhinderten, daß sich namhafte Firmen in Bremerhaven ansiedelten.
Viele davon sind heute auf der anderen Weserseite zu finden und haben dort Arbeitsplätze geschaffen, so in Nordenham und Emden (VW).
Seit den 70er Jahren hat Bremerhaven die höchste Arbeitslosigkeit in Deutschland, z.Zt. im Durchschnitt des Jahres etwa 15% – es waren auch schon einmal 25% bevor der SPD-Arbeitsminister Müntfering („Opposition ist Scheiße“) die Statistik bereinigt hat und der Staat über SPD-Hartz IV und andere „schöne“ Gesetzte und „arbeitspolitische Maßnahmen“ die Statistik in ihrem Sinne verfälscht hat.
Aber trotz der ganzen Schummelei ist Bremerhaven auch hier noch immer Spitze, und das, obwohl mit dem gelernten Lehrer Uwe Beckmeyer Bremerhaven einen SPD-Staatssekretär im Wirtschaftsministerium in Berlin hat, und mit dem Wirtschaftssenator Günthner den Bremerhavener SPD-Vorsitzenden in Personalunion stellt! Der Lehrer Beckmeyer war zudem einer der Vorgänger von Günthner – als Wirtschaftssenator, und natürlich auch als SPD-Chef!
Beckmeyer geht ja nun endlich in seine „wohlverdiente“ Pension, nachdem er seit 1975, also fast sein gesamtes Berufsleben, nichts anderes als SPD-Politik auf Kosten des Steuerzahlers gemacht hat, und Günthner wird, obwohl er noch im Amt als Wirtschaftssenator ist, von seinem Staatsrat Jörg Schulz kaltgestellt.
Aber das löst nicht das Bremerhavener Problem der Arbeitslosigkeit, denn neue Filzokraten, die bereits in den Startlöchern stehen, rücken nach und sind schon ganz scharf auf gutbezahlte Aufsichtsratsposten, wie bei der BLG, und somit darauf aus, sich an den Futtertrögen der Politik zu laben.
Wo bleibt da noch Zeit, was also haben die bisherigen Spitzensozis für Bremerhaven, hier für die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit und Wirtschaftsansiedlungen getan? Meßbar ist das offensichtlich  nicht, oder will uns die SPD in Persona der Verantwortlichen Beckmeyer und Günthner  15% Arbeitslosigkeit als Erfolg verkaufen?
Dazu die NZ-Frage der Woche und unsere Antwort in den zulässigen 500 Zeichen:
 
Frage der Woche 
Liebe Kommunalpolitiker,
in Vertretung für Herrn Meier schicke ich Ihnen heute die nächste „Frage der Woche“.
 
  1. Mai –  Feiertag oder doch mehr ein Tag der Mahnung? Die Arbeitslosenquote in Bremerhaven gehört nach wie vor zu den höchsten im Land. Was kann die Lokalpolitik tun, um mehr Menschen mit Arbeit zu versorgen?

Die AfD-Gruppe antwortet wie folgt:

Die AfD fordert Politiker, die sich für unsere Wirtschaft einsetzen – hier hat insbesondere die SPD kläglich versagt! Bremerhaven hat einen „eigenen“ SPD-Wirtschaftsstaatssekretär in Berlin und einen SPD-Wirtschaftssenator in Bremen, eigentlich eine Traumkonstellation, und trotzdem – oder gerade deshalb – Riesenprobleme nicht nur mit Wirtschaftsansiedlungen und Arbeitslosenquote. Offensichtlich haben diese SPD-Bonzen über Jahrzehnte völlig versagt! Was also tun? Bremerhaven braucht eine Entfilzung von der SPD als Gesundbrunnen – durch Abwahl!

Thomas Jürgewitz

Gruppensprecher