Liebe Pressefreunde, liebe Parteifreunde und AfD-Anhängen, verehrte Spurenleser der politischen Konkurrenz auf unserer Internetseite!

Das Thema Höcke wird gern von den Medien gebracht um die AfD in ein bestimmtes Licht zu rücken. Da werden dann gern Fragen gestellt in der Hoffnung, daß wir etwas sagen, was sich wieder medial gegen die AfD verwenden läßt.

Wenn allerdings das Ergebnis sich schlecht verwerten läßt, bringen die Medien es dann, wenn überhaupt, reichlich „verstümmelt“, und lassen unsere Kernaussagen gerne weg.

Hier ein Beispiel vom 25.Januar 2017:

 

Hallo Herr Jürgewitz,

Herr Tassis hat sich heute in der Bürgerschaft demonstrativ hinter Herrn Höcke gestellt. Er habe keinen Anlass, sich von Höcke zu distanzieren. Da würde es mich schon interessieren, wie Sie zu Herrn Höcke und seinen Äußerungen zum Holocaust-Denkmal stehen.

Mit freundlichen Grüßen

Klaus Mündelein
– Bremer Büro –

NORDSEE-ZEITUNG GmbH

 

Dazu unsere umgehende, erläuternde Antwort an die NZ:

 

Hallo Herr Mündelein,

unabhängig von Herrn Tassis, dessen Einlassungen ich noch nicht kenne, halte ich die Äußerungen von Björn Höcke im Jahre 2017 dazu für entbehrlich.

Die Diskussion ist bereits vor rd 15-20 Jahren geführt worden und damals haben sich Rudolf Augstein und Martin Walser ähnlich wie Björn Höcke heute geäußert. Damals wurden die Positionen ausgetauscht und es wurde mehrheitlich beschlossen dieses Denkmal zu bauen. Es war ein demokratischer Vorgang, dieser ist abgeschlossen und es gibt aus meiner Sicht keinen Grund mehr dieses im Nachhinein wieder auf die politische Tagesordnung zu bringen.

Mit freundlichen Grüßen

Thomas Jürgewitz

 

Und das stand davon heute (26.1.17) in der Zeitung:

 

„Jürgewitz hat sich auf Nachfrage der NZ ebenfalls zur Höcke-Rede geäußert: Er halte „die Äußerungen von Björn Höcke im Jahr 2017 für entbehrlich““

 

Der Hinweis auf Augstein und Walser wurde hier bewußt „vergessen“, das hätte Höcke’s Worte wohl relativiert und von ihm ablenken können – die FAZ hatte es immerhin gebracht!