PRESSEERKLÄRUNG 16/15      14. September 2015

zu NZ v. 14.9.15 „Kein Verkauf beabsichtigt“

Die Alternative für Deutschland fordert Ende der Geschäftsbeziehung zu dubiosen Golfclub

Der stellvertretende AfD-Landesvorsitzende und AfD-Stadtverordnete Thomas Jürgewitz kritisiert den Verkauf von Stadtgrundflächen zum Spotpreis an den offensichtlich unseriösen Golfclub im Bürgerpark und fürchtet, daß der Magitrat nun ein zweites Mal über den Tisch gezogen werden soll.

Der Golfclub hat seit Anfang 2013 seine Pacht trotz sehr „betuchter“ Vereinsmitglieder an die Stadt Bremerhaven nicht bezahlt und Rückstände von 120.000,- angesammelt.

Fraglich ist für Thomas Jürgewitz, warum die Stadt um den Finanzdezernenten Teiser, die sonst beim kleinen Mann gerne das Zwangsrecht anwendet, hier diese Beträge nicht mit dem Gerichtsvollzieher für die „klamme“ Stadt beigetrieben hat?

Thomas Jürgewitz fragt sich, wer in Magistrat und Politik mit diesem Golfclub und seinem windigen Vorstand „verquickt“ ist und ggf unter den „Investoren“ zu finden ist und wird dieses bei der nächsten StVV-Sitzung erfragen.

Nun möchte der Golfclub zum Spotpreis von nur 1,2 Mill.Euro weitere Flächen von der Stadt erwerben um diese dann für 3,9 Millionen an Investoren wieder zu verkaufen – zu einem Quadratmeterpreis von 8,56€ bei Baulandpreisen iHv 120-400,-€ in Bremerhaven.

Die öffentlichen Dimentis der säumigen Schuldnerin , vertreten durch Frau Krückeberg, sind völlig unglaubwürdig und verpflichtet geradezu Magistrat und Stadtverordnetenversammlung dieses schlechte Geschäft zu Lasten aller Bremerhavener abzulehnen, fordert der AfD-Vertreter.

Mindestens ist hier für die Stadt ein Vorkaufsrecht i.H. der genannten 3,9 Mio.€ in den Verträgen vorzusehen! Ob dann aber der Golfclub noch „interessiert“ wäre, bliebe mit Spannung abzuwarten, resümiert Jürgewitz das Geschäftsgebahren des windigen Vereinsvorstandes, der offensichtlich eher ein Investmentclub ist.

Fraglich ist für Thomas Jürgewitz auch, „ob Bremerhaven tatsächlich eine große Golfanlage mit 18 Löchern benötigt, wo es doch genügend Löcher im Haushalt gibt, die sicherlich nicht durch den säumigen Zahler und nicht vertrauenswürdigen Vorstand des Golfclubs gestopft werden“.

Mit 43,6 ha kann die nicht erweiterungsfähige „Insel“ Bremerhaven Besseres anfangen als einer dubiosen Vereinsführung mit offensichtlichem Gewinnstreben erneut „auf den Leim“ zu gehen, schließt Thomas Jürgewitz seine Ausführungen.