PRESSEERKLÄRUNG 04. August 2017
zu „Offshore-Windenergie bleibt eine Wachstumsbranche“

Die Pleite der Windkraft in Bremerhaven ist auch die Pleite der Wirtschaftsförderer

Der AfD-Kreisvorsitzende und Stadtverordnete Thomas Jürgewitz hält die Windkraftindustrie in Bremerhaven und mit ihr die Wirtschaftsförderung unter Nils Schnorrenberger für gescheitert und zieht andere Schlüsse und Verantwortlichkeiten daraus als Herr Schnorrenberger in seinem NZ-Interview vom 4.August 2017!

Während Herr Schnorrenberger die große Politik für den Niedergang der Windkraftindustrie in Bremerhaven verantwortlich macht, sieht die AfD die Verantwortlichkeiten bei der „kleinen“ Politik, nämlich der Landespolitik unter SPD-Wirtschaftssenator Günthner und dem Bremerhavener Wirtschaftsförderer Nils Schnorrenberger.

„Wenn die Industrie von Bremerhaven in andere Städte zieht, hat das nichts mit der großen Politik in Berlin zu tun,“ so Thomas Jürgewitz, „sondern mit den Verantwortlichen vor Ort. Und die haben offensichtlich geschlafen und halten 13% Arbeitslose in Bremerhaven für einen Erfolg ihrer Politik!“

„Wenn die bis zu 2.000 Beschäftigten der ehemaligen Windkraftindustrie nach ihrer Aufbewahrung in Beschäftigungsgesellschaften in die Arbeitslosenstatistik einfließen werden, befürchtet die AfD ganz andere Arbeitslosenquoten für Bremerhaven“ so der AfD-Chef von Bremerhaven!

Als faule Ausrede bezeichnet Thomas Jürgewitz die Aussage des Wirtschaftsförderers Schnorrenberger, daß Qualitätsprobleme mit ein Grund für die Abwanderung der Windkraftindustrie aus Bremerhaven sind – „es liegt schlicht am politischen Umfeld,“ so Jürgewitz, „an der politischen Qualität des Landes Bremen und des Standortes Bremerhaven!“