Verehrte Freunde von Bremerhaven, ehemalige und aktive Schiffbauer!

Nahezu jede Kommune, jedes Bundesland und natürlich auch “Berlin” versuchen über die mehr oder weniger erfundene Corona-Pandemie mit Corona-Notverordnungen in den Staat einzugreifen und uns Bürger zu steuern, zu überwachen….mundtot zu machen.

Zu dieser Strategie zählt auch das Aussetzen der “Schuldenbremse”, die sich die Politik selbst in die Verfassungen geschrieben hat. Man stellte schon 2019 fest, daß man wahrscheinlich diese Hürde ab 2020 ,so oder so  reißen wird, und so kam Corona gerade zum rechten Zeitpunkt!

Wie praktisch, zur Aushebelung der Schuldenbremse erfand man die Corona-Fonds! Offiziell um coronabedingte Nachteile “der Gesellschaft” auszugleichen. Tatsächlich aber um weiterhin alle Wünsche der Politik zu befriedigen – es standen ja Wahlen an!

Nun trifft aber hier in Bremerhaven tatsächlich der Fall ein, daß ein Unternehmen durch die Auswirkungen der weltweiten Corona-Pandemie/-Hysterie vor dem Ende steht. Die Genting-Group, denen die MV-Werften mit der Lloyd-Werft gehören, trifft Corona hart: keine Kreuzfahrten, keine neuen Passagierschiffe, keine Ausrüstung neuer Passagierschiffe oder der Luxus-Yachtbau beim Lloyd!

Wenn also Corona-Fonds Bestandteil der Rettung der Wirtschaft sein sollten, so doch hier!

Wie aber reagiert die Politik in Bremen und Bremerhaven auf die Mitteilung vom 22.Oktober 2021 die Lloyd-Werft zum 31.3.2022 mangels Aussicht auf Beschäftigung zu schließen?

Man verweist auf “Nichtzuständigkeit”, d.h. wenn die Forderungen von Genting (zuletzt war von 34Mio € die Rede) und das Angebot vom Interessenten, der Fa. Rönner, das eher bei 10 Mio€ liegen dürfte, nicht nicht in Übereinklang gebracht werden können, wird die Werft wegen einiger weniger fehlender Millionen die die Politik nicht zuschießen oder durch eine Beteiligung investieren will, dicht gemacht.

Dann stehen die riesigen Docks leer, und die gerade mit Millionen aus Steuermitteln renovierte Ausrüstungskaje hätte man sich sparen können! Das Armenhaus der Nation, Bremerhaven, wird sozial noch weiter abrutschen!

Deshalb fordern wir die Politik in Bremen und Bremerhaven auf JETZT zu handeln:

 

PRESSERRKLÄRUNG

Der AfD-Bürgerschaftsabgeordnete und AfD-Fraktionsvorsitzende in der Stadtverordnetenversammlung von Bremerhaven, Thomas Jürgewitz, fordert den Bremer Senat und den Bremerhavener Magistrat auf, umgehend für die Rettung der Bremerhavener Lloyd-Werft finanzielle Mittel aus den Corona-Fonds bereitzustellen.

“Die Probleme der MV-Werften und insbesondere der Lloyd-Werft sind coronabedingt, und für die Folgen der Pandemie hat das Land Bremen 900 Mio €, die Stadt Bremen 300 Mio €, und die Stadt Bremerhaven 70 Mio € bereitgestellt” stellt Thomas Jürgewitz fest.

“Nichts ist wichtiger für Bremerhaven als mit wenigen Millionen € aus diesem 1.27 Mrd schweren “Coronatopf” den Werftenstandort Bremerhaven mit seinen Beschäftigten in Bremerhaven in der Pandemie zu sichern und zukunftsfest zu machen” fordert Jürgewitz und erinnert gerade die Bremer Politik daran:  “Der Lloyd-Standort”, so der AfD-Bürgerschaftsabgeordnete, “liegt auf stadtbremischem Gebiet, da ist der Bremer Senat besonders in der Pflicht – und schließlich gibt es da auch noch die nichtverbrauchten 120 Mio €, die für den OTB in Bremerhaven vorgesehen war!”

“Geld ist schließlich genug da, “schließt Thomas Jürgewitz, “da darf es an wenigen Millionen zur Lloyd-Rettung nicht fehlen – wenn sie politisch denn gewollt ist!”

 

Thomas Jürgewitz, ehemaliger Schiffbauer von der Seebeck-Werft