Nicht nur der “gute Neger Roberto Blanco (Horst Seehofer, CSU)” ist uns von Herzen willkommen!

Ausländer, Migranten, Einwanderer in der AfD? Wir sagen, ja gerne, wenn sich Menschen zu unseren Werten, der Deutschen Leitkultur bekennen.

Die Presse ist “platt”, daß in der neuen AfD-Bundestagsfraktion 7,5% unserer Abgeordneten ausländische Wurzeln haben, um diesen sonderbaren Gutmenschen-Ausdruck “Migrationshintergrund” zu vermeiden! Gibt es schon den “Gutmenschenhintergrund”?

Selbst DIE Ausländerpartei, die einst unter SED und PDS firmierte, hat nur für ihre Verhältnisse “schlappe” 18,3% “linke Ausländer”, die FDP liberale 6,3% und die CDU christliche 3%!

Springers WELT, uns nicht gerade zugetan, mit ihrer stellvertretenden Chefredakteurin und Lindner-Ehefrau stellt 4 der AfD-Bundestagsabgeordneten vor, die wir gerne in Deutschland und in die AfD aufgenommen haben und uns nun bestens in Berlin vertreten werden!

Auszüge WELT vom 11.10.17:

“Waldemar Herdt

Waldemar Herdt ist als Russlanddeutscher in Kasachstan geboren und aufgewachsen, heute lebt er in Osnabrück. Mit 33 Jahren kam er mit seiner Familie nach Deutschland. „Wir wollten unsere deutsche Identität und Kultur endlich leben, ohne uns zu schämen“, sagt der 54-Jährige rückblickend. In Kasachstan hätten die Menschen zwar seine Sprache und den christlichen Glauben respektiert, doch politisch war die Familie Repressalien ausgesetzt.

Nach seiner Ankunft in Deutschland 1993 durfte Herdt monatelang nicht arbeiten. „Ich wollte etwas Gutes für dieses Land tun und konnte es nicht. Das hat mich damals sehr unter Druck gesetzt“, erinnert er sich. Heute würde er gerne seine kranke Schwiegermutter aus Kaliningrad nach Deutschland holen. Aber weil diese selbst keine Russlanddeutsche ist, so Herdt, wurde ihm die Zusammenführung nicht erlaubt. 

Für den Politiker hat sich an der Einwanderungspolitik von damals bisher wenig verändert, auch heute würden Flüchtlinge zum Teil sechs Monate in Sporthallen verweilen. „Ich kenne die Enttäuschung der Menschen. Untätigkeit und Hilflosigkeit ist das Schlimmste, das man als junger Mann erleben kann.“ Dennoch findet bei Herdt das Verständnis für die Flüchtlinge schnell Grenzen: „Die überwiegende Anzahl syrischer Flüchtlinge hat aufgrund wirtschaftlicher Faktoren ihr Land verlassen. Nun bietet sich aufgrund veränderter Rahmenbedingungen die Gelegenheit, am Wiederaufbau und der Gestaltung der Heimat gemeinsam aktiv mit den Rückkehrern zu partizipieren.“

Herdt trat der AfD erst 2016 bei. „In der politischen Landschaft hat die AfD meine christlich-konservativen Werte am besten vertreten“, sagt der Familienvater. Viel habe sich in den 20 Jahren, die er in Deutschland lebe, in die falsche Richtung entwickelt. „Das Christentum hat eine immer geringere Bedeutung in Deutschland, die Sicherheit ist ziemlich gefährdet.“

Petr Bystron

Auch Petr Bystron, der Vorsitzende der AfD in Bayern, floh vor politischer Verfolgung nach Deutschland. Er ist in der Tschechoslowakei aufgewachsen, wo er sich in den 80er-Jahren als Jugendlicher regelmäßig Ärger mit der Polizei einfing. Nach eigenen Angaben verkaufte er Kassetten mit verbotener Musik und gründete einen illegalen Pfadfinderverein. Mit 16 floh er mit seiner Familie nach Deutschland und wurde als Asylbewerber anerkannt.

Der 42-Jährige erzieht seine Kinder zweisprachig, er spricht mit ihnen Tschechisch. Was er aus seiner eigenen Erfahrung gelernt hat? „Wenn man wirklich helfen will, muss man nach Syrien und in die Türkei und dort die Camps aufbauen anstatt die Menschen nach Deutschland locken. So könnte man 30 Mal mehr Leute erreichen.“

Persönliche Anfeindungen habe er in Deutschland nicht erlebt, erzählt der neue Abgeordnete aus München. „Fremdenfeindlichkeit ist ein marginales Problem der deutschen Gesellschaft. Das Thema wird von Linken künstlich aufgebauscht“, meint er. So seien auch bei der AfD die ersten Reaktionen auf ihn „völlig normal“ gewesen, „überhaupt kein Thema“. Schließlich sei die AfD doch keine ausländerfeindliche Partei, beteuert Bystron. Bei der Frage, ob bei der nächsten Bundestagswahl auch arabisch- oder türkischstämmige Abgeordnete für seine Partei in den Bundestag einziehen würden, zögert der AfD-Politiker. Schließlich sagt er: „Wenn sie unsere Werte leben und sich engagieren, sicher.“

Joana Cotar

Joana Cotar ist als Fünfjährige mit ihrer Familie aus Rumänien nach Deutschland geflohen. Ihre Mutter gehörte zur deutschen Minderheit in Siebenbürgen. Die Familie stellte im Heimatland einen Antrag auf Verwandtenbesuch in Deutschland – und blieb. Für ihre Eltern war der Neubeginn in Deutschland schwer: Sie lebten im Lager, erlebten Anfeindungen und Mobbing. „Meine Mutter war in Rumänien die dumme Deutsche und hier dann die Ausländerin“, erzählt die AfD-Politikerin aus Hessen. Was Cotar nach dieser Erfahrung selbst gegen Fremdenfeindlichkeit tun will? Die Politikerin schwankt: „Man muss die Leute halt kennenlernen.“

Cotar glaubt, dass viele Menschen mit Migrationshintergrund die AfD wählen, weil sie befürchteten, dass Deutschland sich in Richtung der Regime in ihren Herkunftsländern entwickeln könnte. „In Rumänien hatten wir Angst zu sagen, was wir denken. Wir konnten nicht mal unseren Nachbarn trauen. Das will ich in Deutschland verhindern.“ Die Entwicklung in Deutschland, fürchtet sie, gehe in die gleiche Richtung.

Marc Jongen

Ihr Parteikollege Marc Jongen ist als Sohn eines Niederländers und einer Italienerin in Südtirol aufgewachsen. Der Karlsruher ist 2013 in die AfD eingetreten, weil ihn die Euro-Rettungspolitik und der Umgang mit Griechenland und dessen Schuldenempörte: „Mir wurde schlagartig klar, dass die Demokratie, wie wir sie kennen, in Gefahr ist.“

Über seine Herkunft sagt Jongen, der einer von zwei gleichberechtigten Landessprechern der AfD in Baden-Württemberg ist: „Bei mir gibt es keine wirkliche nationale Zuordnung. Aber wenn, dann bin ich Südtiroler.“ 1999 kam der 49-Jährige aus Italien nach Karlsruhe, um zu promovieren. 2009 erwarb er den Doktor in Philosophie. Im gleichen Jahr wurde er deutscher Staatsbürger. „Das war mir damals wichtig. Ich wollte alle Rechte haben – wählen gehen, mich nicht ausgeschlossen fühlen.“ Für den deutschen Pass musste er auch einen Integrationstest machen, den er allerdings viel zu einfach fand. „Da muss man sich dringend etwas Neues überlegen. Vor allem einen Test, der die Mentalität der Menschen prüft.“

Jongen hat als Deutscher und Italiener eine doppelte Staatsbürgerschaft und positioniert sich bei dem Thema nach eigenen Worten „etwas liberaler“ als seine Partei: „Ich sehe beim Doppelpass kein Problem. Man muss allerdings differenzieren zwischen den EU-Ländern und den anderen Ländern. Die sind kulturell nicht kompatibel.“ Vor allem, wenn es sich um Länder mit muslimischer Bevölkerung handele. Hier ist Jongen wieder voll auf dem Anti-Islamkurs seiner Partei.

Über seinen multikulturellen Hintergrund spricht Jongen in der Öffentlichkeit eher selten: „Ich möchte nicht wegen eines Südtirol-Bonus gewählt werden. Außerdem ist es ja auch das Ziel echter Integration, dass man irgendwann vergisst, wo man herkommt.“