Verehrte Autofahrer, Pendler, Touristen, ja auch Autofahrer, die einfach nur Spaß am Autofahren haben!

Nun also auch in Bremerhaven der Beginn der autofreien Innenstadt – wenn es nach den grünen Ideologen geht: Fahrräder, Lastentaxis, Busse….aber keine Straßenbahn, und eben auch keine Autos mehr!

Beginnen möchte man – wie auf Bundesebene mit der temporären Geschwindigkeitsbegrenzung auf 100km/h bis zum 31.12.22 – mit einer “temporären Reduzierung” von Fahrbahnen, hier zunächst der Columbusstraße, einer von zwei Hauptverkehrsachsen durch die lange aber schmale Stadt Bremerhaven.

Zu diesem vorgezogenen Aprilscherz am 31.3.22 der AfD-Fraktionsvorsitzende in seiner Rede:

 

“Columbusstraße, temporäre Reduzierung der Fahrspuren!

Grüne Ideologie vom Widerwärtigsten, was sonst, 

auch hier wieder,

wo versuchsweise eine der zwei Hauptverkehrsadern der Stadt vom Herzen der Stadt abgeklemmt werden soll…

um das Herz zum Stillstand zu bringen!

Ein typ Antrag der Grünen um eine Stadt letztlich autofrei zu machen,

den Menschen den Spaß am Leben, hier am Autofahren und Einkaufen, an der Arbeit zu nehmen…,

wenn sie in Staus stehen, oder mit langsamen und unbequemen Bussen sich zeitraubend fortbewegen sollen, um zur Arbeit, zum Arzt oder zum Einkaufe zu gelangen.

Und dann zurück mit vollen Einkaufstüten im Bus?

Das machen die Grünen bestimmt nicht, Grüne im Bus!

Herr Schott (Anm.: grüner Abgeordneter), wann sind Sie das letzte Mal mit dem Bus gefahren? (Anm.: Zuruf von Herrn Schott: “Letzte Woche”)

Die Grünen kommen, wie bestimmte grüne Politiker hier, dann mit dem dicken BMW, mit Verbrenner, weil’s Spaß macht! Verdammte Heuchelei!

Ein Teilergebnis der grünen Zukunft sehen wir zB schon in Bremen, wo mit entsprechenden Versuchen in der Martinistraße und Am Wall die Innerstadt noch toter geworden ist als sie ohnehin schon war,

der Leerstand der Geschäfte immer größer wird, weil die Bürger jetzt lieben zum Einkaufen in den Weserpark, oder gleich zu Dodenhof fahren,

und letztlich keiner mehr freiwillig, wenn er es nicht gerade muß, in die Bremer Innenstadt fährt – auch schon wegen der irren Parkgebühren!

Die Hafenstraße in Bremerhaven war früher vierspurig, eine belebte Geschäftsstraße mit tollen einzelhandelsgeführten Geschäften, Restaurants, Kneipen, Discos,  wo ich selbst in den 70er, 80er, 90er Jahren ständig unterwegs war! Jetzt ist diese – verkehrsberuhigt – zweispurig, und alles andere als eine belebte Geschäftsstraße – außer vielleicht den Döner-Läden und Shisha-Bars! Heruntergekommen!

Dann führen Sie hier von den Grünen ein Gutachten zu ihrem Antrag an das was beweisen soll?

Ein Gutachten bringt immer das Ergebnis, welches der Auftraggeber wünscht! Warum? Weil er es bezahlt hat!

Ihr Antrag ist der Einstieg zur autofreien Innenstadt, Sie beginnen mit der Columbusstraße, dann wird die Georgstraße bis zur Rampe folgen, auf der Rampe werden Sie Radspuren fordern, also auch eine nur noch zweispurige Straße, und in der Lloydstraße werden Sie es erneut versuchen, nachdem das in der Vergangenheit schon einmal gescheitert war!

Dieser Verkehrskollaps, den Sie hier vorsätzlich herbeiführen wollen, der in Bremen seit über 30 vorsätzlich erzeugt wird, diesen Blödsinn benötigen wir hier in Bremerhaven Gott sei Dank nicht,

und es bleibt zu hoffen, daß die Mehrheit der Politik hier in Bremerhaven dazu einig bleibt, und daß den Bürgern hier dieser grüne Firlefanz nicht aufgezwungen wird!”

 

In einem weiteren Betrag der Grünen zum Thema wurde argumentiert, daß sich (sinngemäß) die Zeiten im Verkehr gewandelt haben, früher hätte es in Bremen 80.000 Pferde gegeben, die Emissionen verursacht hätten. 

Darauf wandte der AfD-Fraktionsvorsitzende ein, daß es heute dafür in Bremen mindestens 80.000 Esel gäbe, die grün wählten…und auch Emissionen verursachen!

Nun, diese Bemerkung führte zu etwas Unruhe (bei den Grünen), und damit sich die Grünen, in Bremen,  nicht beleidigt fühlen müssen, nahm der AfD-Fraktionschef den Vorschlag des SPD-Fraktionschefs Sönke Allers gern auf und änderte die Feststellung in Maulesel!

Manchmal, ja manchmal, kann man sogar mit der SPD zusammenarbeiten!

Politik sollte eben auch Spaß machen!