Verehrte Parlamentsinteressierte in Bremen, Bremerhaven und im gesamten Land!

Die Bremische Bürgerschaft ist – bezogen auf die Einwohner oder Wähler – schon größer als fast jedes andere Länderparlament in Deutschland: 84 Mandatsträger für rd 650.000 Einwohner! Bremen wächst wohl …….durch Zuwanderung, denn Bremen hat “Willkommenskultur”!

Bremerhaven schrumpft eher, hat wohl weniger …Willkommens….kultur!? 

Durch diese Verschiebungen müßte sich die Zusammensetzung der Bürgerschaft, oder die Gesamtzahl ändern: Bremerhaven bekäme einen Sitz weniger, oder Bremerhaven behält 15 Mandate und die Bürgerschaft wird auf 87 Plätze aufgeblasen! Letzteres kostet angeblich 400.000,-€ pro Jahr mehr! Also Kosten gegen Einflußfrage!

Wir aus Bremerhaven, hier wohl alle Parteien, lehnen eine Beschneidung der Bremerhavener Sitze ab! Bleiben die Kosten!

Auch das Problem ließe sich lösen: weniger Geld für die dann 87 Abgeordneten!

Ein Abgeordneter der Bürgerschaft bekommt rund 5.300,- im Monat – für einen Halbtagsjob im Halbtagsparlament Bremen! Gut bezahlt, gerade für die vielen untätigen Hinterbänkler der Altparteien!

Legt man die 400.000,- Mehrkosten für drei zusätzliche Abgeordnete auf die dann 87 Mandatsträger um, müßte jeder dieser 87 lediglich auf 381,14 € im Monat verzichten! Ihm blieben noch rd. 4.912,- Euro im Monat, das lagt dicke!

Problem gelöst!

Der AfD-Bürgerschaftsabgeordnete Thomas Jürgewitz wird diesen Antrag in der Bürgerschaft am 7.Juli 22 stellen…….ob der wohl durchkommt? Wie ernst nehmen es die Altparteien mit dem Sparen?

 

 

 

PRESSEERKLÄRUNG. vom 30.6.22

Die AfD in Bremerhaven lehnt eine Verkleinerung der Bürgerschaft auf Kosten Bremerhavens ab!

Dazu der Bremerhavener AfD-Chef und AfD-Bürgerschaftsabgeordnete Thomas Jürgewitz:

“Bremen behandelt die Schwesterstadt Bremerhaven in vielen Fällen wie die letzte Kolonie Deutschlands!

Das Verhältnis zwischen den Städten ist gerade in letzter Zeit auf einem Tiefpunkt angekommen.

Wenn jetzt der Einfluß der Seestadt durch Mandatswegfall in der Bremischen Bürgerschaft weiter abnehmen sollte, werden sich letztlich Bürger und Politik Bremerhavens nicht mehr durch Bremen vertreten fühlen. Fünfzehn Abgeordnete sind das Mindeste, was Bremerhaven den Bremern entgegensetzen sollte.

Finanzielle Aspekte spielen in Bremen schon seit Jahrzehnten keine Rolle, und sollten hier nicht unglaubwürdig als plötzlicher Sparwille der Bremer zu Lasten Bremerhavens vorgeschoben werden!”