“Mein lieber Kollege Harry Potter!”,

sprach der AfD-Bundestagsabgeordnete Albrecht Glaser im Bundestag den CDU-Abgeordneten Philipp Amthor vom Rednerpult des Bundestages an.

Amthor Schüler des Zaubererinternats Hogwarts? Nein, aber er führt sich im Bundestag gern so auf, der Stein der Weisen…und eine gewisse optische Ähnlichkeit liegt auch nicht ganz fern!

Insofern wurde dieser Harry Potter von der CDU immer gern zumindest von der AfD beobachtet, aber offensichtlich nicht nur von uns, aber der Reihe nach:

 

Auch bei der CDU geht Mann und Frau heute so früh in die Politik wie möglich, oft ohne vorher je “normal” gearbeitete zu haben. Vom Hörsaal in den Plenarsaal!

Insbesondere “Grüne” haben im besten Fall oftmals sogar nur ein abgebrochenes Studium vorzuweisen – aber heute ist die CDU Thema!

Bei der CDU fängt man nicht erst seit Thomas Röwekamp am besten als Jungspund in der Politik an, mit Philipp Amthor, dem 27-jährigen CDU-Bundestagsabgeordneten aus Greifswald fängt dieses gleich im Sumpf der Lobbyarbeit mit Vorteilsgewährungen und “Prämien” an. Man könnte es auch Bestechung nennen, was wir natürlich nicht machen werden!

Der «Spiegel» berichtet,  Amthor habe für die US-Firma Augustus Intelligence Lobbyarbeit betrieben und im Herbst 2018 mit einem Brief an Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) um politische Unterstützung gebeten. Der Entwurf des Schreibens wurde dem Nachrichtenmagazin zufolge auf Briefpapier des Bundestags verfasst und kursierte vor Versenden im Unternehmen. 

Amthor begleitete daraufhin Manager seines offensichtlichen Zweitarbeitgebers zu Terminen im Ministerium – und dafür gab es für den Harry, glaubt man den Medien,

  • Luxusflugreisen in die USA, natürlich mit Übernachtungen in, richtig, richtig feinen Hotels,
  • Aktienoptionen der US-Firma,
  • und das Versprechen auf einen Direktorenposten!

 

Wozu dann also noch die schlappen 10.000€ im Monat im Bundestag Herr Direktor Amthor? Der Ami zahlt in solchen Fällen immer großzügiger!

 

Ja, um in der Politik richtig reich zu werden muß man Kontakte knüpfen um auch nach der Politik prima in Saus und Braus leben zu können.

Beste Beispiele sind Gerhard Schröder, Siggi Gabriel, der unsägliche Ronald Pofalla oder die Grüne Simone Peter, um nur gaaaanz wenige zu nennen.

Allerdings sind diese lebensälter und haben zunächst einige Jahre in der Politik sich durch langjährige Lobbyarbeit ihre neuen Pfründe sichern müssen, beim Harry Potter, äh, Philipp Amthor geht das in einem Jahr, denn der 2017 in den Bundestag gewählte “Harry” knüpfte bereits 2018 die Kontakte zur besagten Zukunft samt Direktorenposten.

Politik muß sich rechnen, nicht nur für Harry Potter!

Und wenn die anderen Altparteien nun “Aufklärung” fordern, lenken diese nur von ihren eigenen Verstrickungen zu den Tausenden von Lobbyisten ab, die sich nicht nur in Berlin um das “Wohlwollen” der Politik bemühen und sich dafür gern erkenntlich zeigen.

Darf man dieses politische System in Deutschland als korrupt bezeichnen? Das entscheide jeder selbst!

 

Aus der Lobby des AfD-Parteibüros

Thomas Jürgewitz