Verehrte Hafenarbeiter, Anwohner von lärmgeplagten Straßen, Truck-Fahrer und an der Verkehrs- und Wirtschaftspolitik interessierte Leser!

Bremerhaven ist verstopft – von LKW’s, und bevor die Grünen, wenn diese dann im nächsten Jahr mit den Sozis regieren sollten, und diese die Stadt dann von den PKW’s befreien werden (autofreie Innenstadt), sollte über Alternativen zum LKW-Verkehr in Bremerhaven nachgedacht werden.

Denn autofreie Innenstadt hin oder her, wenn der Hafen weiter betrieben werden soll müssen die LKW’s durch die Stadt – oder eben alternativ über eine seit über 20 Jahren angedachte Hafenrandstraße geleitet werden.

Interessant ist hier, daß vor allem – neben den FFF-Straßenkleber-Ökos natürlich -die SPD dagegen ist…..aber Arbeiter, Hafenarbeiter wählen eh AfD!

Das Thema “Hafenrandstraße” war am 15.6.22 in der Bürgerschaft, dazu der AfD-Abgeordnete Thomas Jürgewitz:

 

Abgeordneter Thomas Jürgewitz (AfD):

“Herr Präsident, meine sehr verehrten Damen und Herren! Erst mal muss ich feststellen, der hafenpolitische Sprecher der SPD scheint nicht richtig durchzublicken. Hafenbetriebe, Hafenarbeiter, Spediteure, Lkw-Fahrer beschweren sich über eine mangelhafte Hafeninfrastruktur zum Beispiel bei der Abfertigung und über unzureichende Vorstellstauflächen. Aber auch Autofahrer und Anwohner von Hauptstraßen in Bremerhaven beschweren sich über verstopfte Straßen, Lärm und Umweltbeeinflussungen durch den permanent starken Lkw-Verkehr in Bremerhaven. Kein Wunder, denn die Hafeninfrastruktur auf Straßen und Gleisen ist nur äußerst mangelhaft der Hafenentwicklung gefolgt.

1,097 Millionen Container haben Bremerhaven 2021 erreicht oder per Lkw verlassen. Das sind 2 980 Container-Lkws pro Tag, die sich durch Bremerhaven bewegen. Dazu kommen die Pkw-Carrier von geschätzten 850 000 Personenkraftwagen mit insgesamt 300 Bewegungen, Lkw-Bewegungen pro Tag, in Summe also rund 3 300 Lkws, die sich pro Tag durch Bremerhaven bewegen. Eine irre Zahl.

Ladungen, die eigentlich schon aus Umweltschutzgründen auf die Bahn gehören, aber auch das geht mangels unterlassener Planungen von Bahn- und Hafenwirtschaft sowie der verantwortlichen Politik seit Jahrzehnten in Bremen nicht. Es fehlen zusätzliche Gleisverbindungen nach Bremen, direkte Gleisverbindungen nach Hamburg für Nord- und Osteuropa eben seit Jahrzehnten.

Verbesserungen sind bei den Bahnverbindungen nicht in Sicht, im Hafen vielleicht, aber nicht nach Bremen oder Hamburg. Auch hier verschläft die Politik, auch gerade, wenn Grün mitregiert, in Berlin, in Hannover und natürlich in Bremen, die Zeit und damit die prosperierende Zukunft der Stadt Bremerhaven. Man hat ja wichtigere Projekte wie Migration oder andere woke und diverse Themen.

Zurück zur letzten Kneipe vor New York mit seinem Hafen. Die Lösung, den Hafen und innerstädtischen Verkehr zu entlasten, könnte die Hafenrandstraße sein. Geplant wird hieran schon seit über 20 Jahren, aber die Politik, namentlich wohl Rot-Grün, hat Probleme wegen der Anwohner und der Umwelt.

(Abgeordnete Petra Krümpfer [SPD]: Ja!)

Da hier aber außer dem Ortsteil Eckernfeld kaum Einwohner betroffen sind und die projektierte Straße auf stadtbremischem Gebiet liegt, ist die Umwelt in Bremerhaven kaum betroffen.

Im Gegenteil, die würde maßgeblich entlastet. Im stadtbremischen Hafenbereich würde der Lkw-Verkehr entscheidend entzerrt. Im innerstädtischen Bereich Grimsbystraße, Lloydstraße, Barkhausenstraße, Schleusenstraße könnte man endlich, was früher schon einmal geplant war, diese Straßen als Zugang zum Hafen für den Lkw-Verkehr sperren.

Damit bekäme dann auch endlich der Hafentunnel, der vielleicht dann doch irgendwann fertig sein sollte, seine tatsächlich angedachte Aufgabe. Jeglicher Hafenverkehr über diese Strecke nämlich – Cherbourger Straße, Hafentunnel – in das Hafengebiet zu bringen und die täglichen rund 3 300 Lkws aus der Stadt rauszuhalten. Allerdings ist die SPD gegen die Hafenrandstraße.

Die SPD hat Angst, dass ihnen die Wähler wohl im Eckernfeld weglaufen, und darauf spekulieren allerdings dann auch die Grünen, dass sie dann zu ihnen kommen.

(Abgeordneter Jörg Zager [SPD]: Wir haben keine Angst!)

Die Grünen haben natürlich noch andere Aspekte. Es gibt noch Frösche und Kröten, die machen da auch noch ein Problem. Die SPD sollte allerdings bedenken, dass die Hafenarbeiter, die Lkw-Fahrer, andere Anlieger an Bremerhavens Hauptstraßen deutlich mehr Wähler stellen als die bisherigen SPD-Wähler in Eckernfeld und die Eckernfelder haben den Hafen- und Verkehrslärm ja jetzt auch schon. Die liegen ja jetzt schon direkt am Hafen und könnten durch die Lärmschutzmaßnahmen dann besser geschützt werden, indem entsprechende Maßnahmen getroffen werden.

Ja, es ist eine Abwägungsfrage und der Vorteil einer Hafenrandstraße auf stadtbremischem Gebiet liegt aber hier klar auf der Hand. Lassen Sie die neue Seidenstraße nach Asien mit der Hafenrandstraße in Bremerhaven beginnen und enden. Dies ist zum überwiegenden Vorteil Bremerhavens und auch des Landes Bremen. – Danke schön!”