Als hätten sie darauf gewartet erschallt nun wieder der Ruf nach Überwachung der AfD durch den Verfassungsschutz um sich der unliebsamen politischen Konkurrenz zu entledigen – die AfD soll für den Anschlag eines durchgeknallten Spinners in Halle in der Verantwortung stehen!

Aber völlig verfehlt, Antisemitismus hat in der AfD keinen Platz, bei Grünen und Linken gehört er hingegen zur Tradition!

Warum werden diese dann doch offensichtlich verfassungsfeindlichen Strömungen des linken Spektrums nicht seit Jahrzehnten vom VS beobachtet – schon die RAF-Terroristen, denen die Linken, die Anarchos, die 68er nahestanden, die dann in SPD, Links- und Ökoparteien und den Gewerkschaften Karriere machten, bekamen bei Arafats Al Fatah ihre Ausbildung – an Panzerfäusten, Sprengstoff und….Antisemitismus!

Antisemitismus gehörte bei den 68ern zum Rüstzeug im Kampf gegen das “Schweinesystem” – das sie jetzt für sich und ihre Ziele (aus-)nutzen!.

Als jüngere Quelle sei dazu auf einen Artikel von Marcus Ermler in achgut vom 18.7.19 unter der Überschrift “Der israelfeindliche Narrensaum der Bremer Linkspartei” verwiesen.

Aber zurück nach Halle, dazu in Auszügen aus der “Achse des Guten”:

“Achgut , Peter Grimm vom 10.10.2019:

Ein Weckruf aus Halle?

Diesmal war es also ein rechtsextremistischer Antisemit, der eigentlich ein Blutbad in der Synagoge von Halle anrichten wollte, an der Tür scheiterte und stattdessen im Döner-Imbiss und auf offener Straße zwei Menschen erschoss.

Nach allem, was man am Donnerstagmorgen weiß, war der junge Mann ein Einzeltäter. (…)

Nun ist es bei jeder extremistischen Mordtat richtig und wichtig, den ideologischen Hintergrund des Täters auszuleuchten und daraus gegebenenfalls Konsequenzen zu ziehen. (…)

Da sollte man den 9. Oktober 2019 in Halle zum Anlass nehmen, die eigene Sensibilität zu schärfen, um rechtsextreme Gefahrenherde nicht zu übersehen.

Das sollten aber auch jene tun, die glauben, sie hätten das nicht nötig, weil der „Kampf gegen rechts“ ja schon lange zu ihrem Kerngeschäft gehört. Sie müssen nun zwar keine Mittelkürzungen für ihre geförderten Programme und Projekte mehr befürchten, nur wäre jetzt vielleicht die Frage angebracht, ob sie nicht eigentlich die falschen Rechten ins Visier nehmen, wenn es darum geht, Anschläge, wie den in Halle, möglichst zu vermeiden.

Einen gewaltbereiten Neonazi hindert man nicht an der Radikalisierung mit dem Boykott von Bio-Hirse, weil der Mühlen-Betreiber bei der AfD ist. Einen Antisemiten beeinflusst man auch nicht damit, dass man Rechte wie Rechtsliberale oder Rechtskonservative zu Rechtsextremisten erklärt, um diese dann zu „bekämpfen“.

Wenn der „Kampf gegen rechts“ zu großen Teilen auf den falschen Plätzen und gegen die falschen Gegner ausgetragen wird, dann befördert er eher den Umstand, dass die wirklich gewalttätigen Neonazis das Radar öffentlicher Wahrnehmung unterfliegen und ihre Existenz von Nicht-Spezialisten erst nach solchen Bluttaten erkannt wird.

(…) Nur sollte auch das ohne eigene ideologische Scheuklappen geschehen und Antisemitismus jeder Couleur berücksichtigen.

Nicht, um rechten Antisemitismus zu verharmlosen, weil er – in entsprechende Relationen gesetzt – vielleicht weniger schlimm wirken könnte. Sondern vielmehr, weil sich die Antisemiten jeder Art – allen sonstigen ideologischen Gegensätzen zum Trotz – nicht selten gegenseitig beflügeln.

Auch Rechtsextreme, die von Angriffen auf Synagogen träumen, haben beispielsweise zur Kenntnis genommen, wie nachsichtig der Staat mit Mohamad A. umgegangen ist, nachdem der mit gezücktem Messer in die Neue Synagoge in Berlin wollte.

Und genau da wäre der nächste Punkt: Unter Verweis auf Halle wird in den nächsten Tagen sicher noch oft gefordert, im Kampf gegen gewaltbereite Neonazis und ihre Radikalisierung noch das eine oder andere Gesetz zu verschärfen. Doch wer soll darin noch eine zielführende Maßnahme erkennen, wenn es doch an immer mehr Stellen an den Kapazitäten zur Rechtsdurchsetzung mangelt?

Welche Defizite, welchen Investitionsbedarf es hier gibt, ist ja bekannt. Wer von den politischen Verantwortungsträgern also wirklich handeln und nicht nur Handlungsbereitschaft darstellen will, muss eigentlich nicht lange nach Betätigungsfeldern suchen.”

 

Als kleiner Nachtrag ein paar Gedanken zu den umfassenden und schuldzuweisenden Medienberichten in Halle im Verhältnis zu den vorangegangenen versuchten und ausgeführten Terroranschlägen “unserer” Neubürger, gerade in jüngster Zeit:

Warum wird dieses Attentat in den Medien zurecht ausführlich dargestellt, während über das LKW-Attentat eines Syrers in Limburg, den Angriff eines Arabers auf die Hauptsynagoge in Berlin, den Machetenmord auf offener Straße in Stuttgart kaum berichtet wird?

Weshalb nimmt Bundeskanzlerin Merkel nach dem Attentat in Halle an einem jüdischen Gedenkgottesdienst teil, um der Opfer (die Passanten waren gar keine Juden) zu gedenken? Wo war sie am Breitscheidplatz, oder bei den Hinterbliebenen all der anderen Opfer ihrer Einwanderungspolitik?

Warum werden die Attentäter vom Frankfurter Hauptbahnhof, des Limburger LKW-Anschlags, dem Machetenmassaker von Stuttgart als psychisch krank bezeichnet, der Halle-Attentäter hingegen nicht?

Warum konnte der Attentäter des Angriffs auf die Synagoge von Berlin schon wenig später unbehelligt nach Hause gehn?

Die Antwort könnte lauten: Dank des Propagandaministeriums – aber das gibt es ja offiziell nicht mehr! Die Medien schalten sich freiwillig gleich, eine selbstgelenkte gelenkte Presse!

Es lebe die Demokratie, die freie Meinung!