Verehrte Mitbürger, liebe Touristen!

Hin und wieder, nein, eigentlich regelmäßig bricht in Bremerhaven etwas zusammen, ein Schiff, eine Brücke, die gesamte Bildung…und jetzt der für Bremerhaven so typische kleine Leuchtturm an der Nordmole zwischen Weser und Geeste!

Und alle sind – wieder – betroffen, und keiner hat Schuld! Obwohl aber seit vielen Jahren bekannt ist, daß nahezu alle Kajen der Stadt, bzw. der Häfen marode und dringend sanierungsbedürftig sind! In den Jahren 2017/18 wurde der Sanierungsbedarf auf ca 130 Mio € geschätzt! Und was ist passiert? Seit dem brechen bereits einige Kajen ein, die Drehbrücke brach durch, und auch die der Nordmole war schon verfallen und der Zutritt verboten. Geschehen ist sonst aber nichts, man ging davon aus, daß dieser Steinbruch Nordmole noch einige Jahre so verharren kann bis…..er dann wohl völlig einstürzt! Man will die Einfahrt zur Geeste ja eh verbreitern, der Turm sollte also sowieso wech!

Oder war das gar ein Plan zur Ankurbelung des Tourismus in Bremerhaven?

Nachdem das mit dem Mediterraneo (Mittelmeerflair an der Nordsee???) völlig schiefging, nun der nächste mediterrane Versuch, den schiefen Turm von Pisa als Touristenmagneten einfach zu kopieren?

Für die 350.000 Touristen der derzeitigen Festwoche ist es natürlich der Renner, “Der schiefe Turm von Bremerhaven”! Also, am besten stabilisieren und stehen lassen – und Pisa haben wir in Bremerhaven ja sowieso schon, in der Bildung, auch hier droht der (Bildungs-) Turm ganz umzufallen….Bildungstrümmer!

 

PRESSEERKLÄRUNG der AfD zum Zusammenbruch der Nordmole:

“Der Zusammenbruch der Nordmole, “Der schiefe Turm von Bremerhaven”,  ist symbolisch für den Zustand der verantwortlichen Politik in Bremen und Bremerhaven”, so der Bremerhavener AfD-Chef und Bürgerschaftsabgeordnete Thomas Jürgewitz.

“Alle gemeinsam, auch gerade die stadtbremische Hafengesellschaft Bremenports und die offensichtlich völlig überforderte Hafensenatorin Schilling, stehen hier in der Verantwortung und haben wie bei diversen anderen Zusammenbrüchen von Bauwerken und Symbolen in Bremerhaven kläglich versagt. Gerade Bremenport-Chef Howe mit seinen “Hafenspezialisten” blicken aus ihrem Luxusbürodomizil im Sailcity-Gebäude täglich auf Weser und Molen und hätten frühzeitig reagieren müssen!”

“Sarkastisch” so der AfD-Chef, “könnte man meinen, daß dieses Trauerspiel des Zusammenbruches eines weiteren Wahrzeichens der Stadt, “Der schiefe Turm von Bremerhaven”,  gerade rechtzeitig zur Festwoche inszeniert wurde, denn ein besseres Beispiel für den Zustand der Stadt hätte man den Touristen nicht bieten können! Diese werden sich immer gerne von diesem Schauspiel berichten!”

“Was bricht als nächstes in Bremerhaven zusammen” fragt abschließend der AfD-Fraktionchef und folgert, “es stehen noch diverse Schiffe und Bauwerke parat, die seit Jahren, seit Jahrzehnten auf eine dringende Sanierung warten, aber vorher “plötzlich und unerwartet” von uns scheiden werden.”