Auch in der vergangenen Woche gab es interessante Nachrichten und Fragestellungen zur Politik der AfD. Die NZ wollte wissen, wie wir zur Sonntagsfrage stehen, weil sich die AfD im Lande Bremen immerhin “verdoppelt” hat zu Mai 2015. Dieses spiegelt aus unserer Sicht aber nicht das tatsächliche Ergebnis der AfD wider. Wir haben andere Ziele und Ansprüche!
Dann gab es da noch die Frage der Woche zum NPD-Urteil. Die SED darf ja als “Linke” auch weitermachen, da ist es wohl konsequent!
Nacheinander:
Sehr geehrter Herr Jürgewitz,
wie Sie sicher gehört haben, hat infratest-dimap im Auftrag von Radio Bremen die „Sonntagsfrage“ gestellt. Über das Ergebnis werde ich zu morgen berichten und darf Sie um eine Stellungnahme bitten. Die Umfrage besagt ja, dass Rot-Grün die Mehrheit verliert, die AfD ihr Ergebnis auf 11 Prozent verdoppeln könnte.
Nachdem es dieses Mal nicht geklappt hat, wären Sie dann ja wohl beim nächsten Mal in der Bürgerschaft dabei, oder?
 
 Ich danke Ihnen.
 Mit freundlichen Grüßen
Thorsten Brockmann
 NORDSEE-ZEITUNG
Lokalredaktion

Hallo Herr Brockmann,

ich hatte mich schon gewundert, daß heute nichts in der NZ dazu war!

Stellungnahme: Die rot-grüne Mehrheit ist dahin und wird auch in zwei Jahren nicht wieder zu erreichen sein – die Wähler sind zutiefst entäuscht von der Bremer Politik. Die AfD wird in 2019 zweistellig in die Bürgerschaft einziehen, das Ziel ist mindestens drittstärkste Partei zu werden. Die jetzt “erhobenen” 11% sind nur die Personen, die sich getraut haben ihr Bekenntnis zur AfD abzugeben, tatsächlich würde dieser Wert im Januar 2017 bei “geheimen” Wahlen um 3-5% höher ausfallen und unser Ziel wäre schon heute erreicht. Die CDU wird sich in 2019 fragen müssen, mit wem sie regieren will – auch als Juniorpartner der AfD!

Thomas Jürgewitz

Interessant ist hier, daß der Hinweis, mit wem die CDU in 2019 als Juniorpartner regieren will, in der Zeitung unter den Tisch gefallen ist – steht nicht drin! Die CDU als Juniorpartner der AfD………undenkbar offensichtlich! Die Zeit wird es bringen! Wetten das!?

 

Zur Frage der Woche vom 21.1.2017

Die NZ möchte wissen, wie gehen die Parteien nach dem NPD-Urteil mit dem Vertreter der NPD in der Stadtverordnetenversammlung um und ob es zukünftig eine Zusammenarbeit gibt. Ferner, wie stehen die Parteien zu Parteiverboten.

Die Antwort der AfD:

“Die AfD lehnt Parteienverbote grundsätzlich ab! Allein das deutsche Volk entscheidet, von wem es regiert werden will! Eine Demokratie muß extreme Gruppen wie die NPD, die aus der PDS hervorgegangene SED-Nachfolgepartei “Die Linke”. oder auch die teilweise extremen Positionen und Personen der Grünen mit marxistischem Hintergrund aushalten. Die Zusammenarbeit mit extremistischen Gruppen oder Personen bleibt wie bisher : es gibt keine seitens der AfD!”