Liebe Antirassisten! Verehrte Normalbürger!

Manchmal macht Politik richtig Spaß: je dümmer der Antrag ist, je mehr die Aufregung!

Das Linksbündnis in Bremen, nennen wir es Volksfront oder nicht, oder sozialistischen Einheitsbrei in Bremen, kam am 7.10.20 wieder mit einem Antrag zum Rassismus: “Rassismus entschieden entgegentreten- Landesaktionsplan gegen Rassismus erstellen”!

Da kann man doch, da muß man doch als AfD-Abgeordneter etwas zu sagen:

 

Abgeordneter Jürgewitz (AfD): Frau Präsidentin, meine sehr verehrten Damen und Herren!

Ja, Rassismus hat in unserer Gesellschaft keinen Platz, aber Ihr Antrag hier, der ist ideologisch begründet, der ist nicht sachlich.

Ich versuche es jetzt einmal ein bisschen sachlich: Der kleine Sarotti-Mohr,

(Zuruf Abgeordnete Wargalla [Bündnis 90/Die Grünen])

der Negerkuss, für mich waren das süße Verführungen meiner Kindheit, nun soll es Rassismus sein.

Was ist dann aber mit dem Berliner oder dem Amerikaner? Sind die Bäcker jetzt Rassisten?

Was ist mit dem Frankfurter oder Wiener Würstchen, der Krakauer oder dem Bremer, dem Fischbrötchen bei Nordsee oder den Fruchtzwergen? Ist das rassistische oder gar Behindertendiskriminierung?

Wenn früher als Kind das Zimmer nicht aufgeräumt war, hieß es, das sieht hier ja aus wie bei den Hottentotten oder wie bei den Zigeunern

(Abgeordnete Grotheer [SPD]: Das hieß es bei mir zu Hause nie!)

oder auch wie bei Hempels unter – –. Ja, danke für das Geräusch!

(Zuruf Abgeordnete Grotheer [SPD])

Sie können ja gleich reden, Frau Kollegin. Nicht dazwischen, Sie sind nicht daran! Nein!

(Abgeordnete Grotheer [SPD]: Doch dazwischen! Schauen Sie einmal in die Geschäftsordnung, das ist parlamentarisches Recht!)

Wollen Sie jetzt hier filibustern?

(Abgeordnete Grotheer [SPD]: Nein, aber Sie wollen meine Zwischenrufe nicht zulassen und das steht Ihnen nicht zu!)

Dann sagen Sie mir doch, wenn Sie fertig sind.

(Abgeordnete Ahrens [CDU]: Erklären Sie das mal Ihren Kollegen!)

Vizepräsidentin Dogan: Liebe Kolleginnen und Kollegen, ich bitte um etwas Ruhe, und Sie, Herr Jürgewitz, fahren einmal mit Ihrer Rede fort. Zwischenrufe sind erlaubt.

Abgeordneter Jürgewitz (AfD): Aber kein Filibustern!

Vizepräsidentin Dogan: Nein, aber Sie brauchen ja nicht darauf einzugehen und können konzentriert Ihrer Rede nachgehen.

Abgeordneter Jürgewitz (AfD): Aber ich kann darauf eingehen, oder?

Ich habe noch 2 Minuten und 55 Sekunden, die nutze ich einfach aus, notfalls bleibe ich einfach stehen und höre mir noch Ihre Geräusche an. Das ist doch schön.

Also, wir waren bei den Hempels unter dem Sofa.

(Abgeordnete Grotheer [SPD]: Ja, jetzt habe ich es verstanden!)

Das war damals Umgangssprache und nun soll es Rassismus sein.

Was ist mit den Leuten, also nicht nur den Hempels, sondern mit denen, die heute Mohr heißen, sollen die sich jetzt umbenennen wie die Apotheken?

Für den Berliner U-Bahnhof Mohrenstraße hat man schon Ersatz gefunden, man will dort jetzt offensichtlich einen Antisemiten nehmen, welch ein Erfolg für diese Kampagne!

Immerhin ist das konsequent, denn nach dem Antisemiten Karl Marx wurden ja auch hier schon Straßen und Schulen benannt.

Alles Märchen, wie das des Negerkönigs aus Pippi Langstrumpf oder Jim Knopf, Kultur- und Bildersturm wie im Marxismus, das ist hier Ihr Antrag, und genau deshalb ist dieses abzulehnen. – Danke schön!