Verehrte Dreimast-Segler, Schwer- und Leichtmatrosen, Haus- und Hobbyhistoriker, Bürger, die Bremerhaven wertschätzen!

Nach langem Siechtum ist der Segler Seute Deern, zu dem Bremerhaven eigentlich nie eine Beziehung hatte, der aber Jahrzehnte unser Stadtbild prägte, vollends abgesoffen!

Und was hat insbesondere “unsere” Nordseezeitung Krokodilstränen vergossen, “unsere Deern”, jeden Tag in der Zeitung – heute nun abgelöst von dem “Segler” Corona – auch täglich bis zum Erbrechen!

Statt, wie der AfD-Chef von Bremerhaven immer wieder gefordert hatte, sich rechtzeitig um Ersatz (die Seute Deern gammelte seit Jahren vor sich hin) insbesondere mit Bremerhavenbezug zu kümmern (denn hier wurden bis vor 100 Jahren sehr viele Segelschiffe gebaut, die z.T. heute noch fahren), soll für über 40 Mio€ die Seute Deern unter der Federführung des SPD-Altpolitikers Uwe Beckmeyer irgendwie nachgebaut werden, schwimmend oder an Land….aus Holz, Stahl…oder Beton…Schilf….völlig offen!

Offen ist auch, wer sich insbesondere dann finanziell um den Unterhalt kümmern wird oder müßte? Das Deutsche Schiffahrtsmuseum will nicht, die Stadt ist pleite und wird es bleiben – mit oder ohne Corona!

 

Just in dieser Situation sucht der “Deutsche-Schulschiff-Verein” (DSV) eine neue Bleibe für seinen Dreimaster “Deutschland”, der in Bremen Vegesack nicht mehr willkommen ist!

Für dieses 1927 auf der Tecklenborg-Werft in Bremerhaven-Geestemünde gebaute und sehr gut erhaltene Schiff, hat der Vorsitzende des DSV, der ehemalige FDP-Politiker Claus Jäger, mehrfach Bremerhaven als möglichen Standort ins Spiel gebracht.

Was sagt der Magistrat dazu? Man warte auf ein offizielles Angebot des DSV!!!!

Da verschlägt es einem als Bremerhavener, der es für unverzichtbar hält, daß gerade ein in Bremerhaven gebautes Segelschiff die Stadtsilhouette prägt, die deutsche Sprache!

Offensichtlich will man lieber den arbeitslosen SPD-Politiker Beckmeyer die 40Mio aus Berlin in einen sinnentleerten Lego-Nachbau der Seute Deern verbauen lassen, anstatt sich um dieses einmalige Angebot ersthaft zu kümmern!

Und der DSV trägt den Unterhalt des Schiffes, es ist “in Schuß” wie man in Vegesack sehen kann!

Noch ein Wort zur Tecklenborg-Werft:  diese galt  bis 1927 als führende Werft im Bau von Segelschiffen!

Namhafte Großsegler wie die Potosi, die Padua (heute Krusenstern) oder das größte jemals gebaute Segelschiff der Welt, der 5-Master Preußen, entstanden bei Tecklenborg!

1926, die Auftragsbücher waren voll, wurde die Werft unter dubiosen Umständen von der Bremer Deschimag-Werft, später AG-Weser, übernommen.

Diese Bremer Werft hatte nichts Eiligeres zu tun als die aufgekaufte Bremerhavener Konkurrenzwerft 1928 zu schließen, weil – offizieller Grund – der in Bremen (welch Zufall) ansässige Norddeutsche Lloyd zwei Aufträge zurückgezogen hatte und die Werft nun nicht mehr wettbewerbsfähig war!

Tausende Werftarbeiter wurden 1927/1928 – noch vor der Weltwirtschaftskrise ab September 1929 – grundlos in die Arbeitslosigkeit geschickt….weil Bremen es so wollte, könnte man aus Bremerhavener Sicht meinen!

Als letztes Segelschiff lief die DEUTSCHLAND am 14.Juni 1927 bei Tecklenborg vom Stapel – wenn nicht dieses Schiff, welche gehört dann nach Bremerhaven?

Dazu die Presseerklärung der AfD vom 23.Juli 2020:

 

PRESSERERKLÄRUNG des AfD-Kreisverbandes Bremerhaven und der AfD-Fraktion in der StVV-Bremerhaven!

Schulschiff Deutschland “können uns nicht aufdrängen”, zu diversen Medienberichten :

Die AfD in Bremerhaven fordert den Magistrat, insbesondere den Oberbürgermeister Grantz auf, unverzüglich alles in seiner Kraft stehende zu tun, um das Segelschulschiff Deutschland auch als Kulturdenkmal nach Bremerhaven zu holen!

AfD-Partei und Fraktionschef Thomas Jürgewitz stellt dazu fest, “daß ein solches Angebot, eines 1927 in Geestemünde bei Tecklenborg gebauten Segelschiffes, das zudem gut erhalten ist, nie wieder kommen wird! Wenn der Magistrat jetzt nicht unverzüglich handelt, hat er jegliche Glaubwürdigkeit in Sachen Geschichte und Tourismus der Stadt verloren!”

“Ob es dabei “Streit” mit Bremen geben könnte, oder Uwe Beckmeyer mit seiner “Nothilfe Seute Deern” arbeitslos wird, sollte uns in Bremerhaven völlig egal sein”, stellt Thomas Jürgewitz und ergänzt,

“wir können nicht auf bessere Angebote hoffen! Hamburg wir die “Rickmer Rickmers” nie herausgeben – es sei denn, Bremerhaven schließt sich der Freien und Hansestadt Hamburg an, was generell einen gewissen Charme hätte und dann sicherlich in Bremerhaven auch mehrheitsfähig wäre!”

 

Auch den letzten Vorschlag zur Rickmer Rickmers hat der AfD-Fraktionsvorsitzende Thomas Jürgewitz mehrfach gemacht, weil Hamburg mit der PEKING nunmehr über einen weiteren Großsegler verfügt! Dieser Vorschlag stieß in Hamburg bei der dortigen AfD-Fraktion durchaus auf Wohlwollen….auch daß Bremerhaven sich dann den Hamburgern zuwenden würde fanden die Kollegen interessant…..und Thomas Jürgewitz hat immer gesagt, die Hamburger sind cleverer als die Bremer! Warten wir es ab!