Verehrte Eltern, Schüler, Lehrer, Geschichtsinteressierte!

Wundern Sie sich machmal auch über die Namensgebung bestimmter Straßen, Plätze oder auch Schulen?

Und über den “Bildersturm”, d.h. die Umbenennung oder ersatzlose Streichung bestimmter historischer Namen von Straßen, Plätzen, Schulen aufgrund mutmaßlicher, nein, meist unterstellter “Fehltritte” der Namensgeber in der Vergangenheit, die nun, Jahrzehnte später dem Ziel einer kunterbunten Welt entgegenstehen?

In Bremerhaven hat hier schon vor Jahren ein “Bildersturm” eingesetzt! So wurden die Schulen die nach Theodor Körner, Wilhelm Busch oder Gotthold Ephraim Lessing, Immanuel Kant, Theodor Storm, Friedrich Schiller benannt waren aus dem Stadtbild “getilgt”! Altbekannte Namen verdienter Deutscher , passen nicht mehr in die Gesellschaft!

Aber es gibt Gegenbeispiele: Karl Marx!

Ein Demokratiefeind, ein Antisemit und Rassist wie er im Buche steht, und gerade heute unter Beschuß stehen sollte, wo jeder irgendwie damit rechnen muß von der paranoiden Politik oder den Medien als Rassist, Antisemit oder Antidemokrat an die Wand der Verachtung genagelt zu werden, ist in Bremerhaven Namensgeber der “Karl-Marx-Schule” in Leherheide, ausgerechnet an der Ferdinand-Lassalle-Straße! !

Befaßt man sich einmal mit Marx muß man feststellen : unglaublich, Kinder unter diesem Namensgeber jahrelang dem Charlie Murks auszusetzen!

Kurzum, die AfD fordert die Umbenennung in Margot-Honecker-Schule! 

Quatsch natürlich, würde aber auch ins Land Bremen mit seiner Volksfrontregierung aus SPD, Grünen und der SED-Linkspartei passen!

Nein, wir fragen uns, warum hier nicht eine Straße, ein Platz, eine Schule nach dem bürgerlichen Widerstandskämpfern des 20.Juli 1944 benannt ist? Und wer wäre hier besser geeignet als Claus Graf Schenk von Stauffenberg? (Der SPD-Mann Julius Leber als linker Mitverschwörer am 20.Juli hat seinen Platz schon vor Jahrzehnten bekommen!)

Darum stellen wir als AfD-Fraktion diesen Antrag und sind sehr gespannt auf die Reaktionen der anderen Parteien, insbesondere der Lassalle/Leber-SPD!

 

 

FRAKTION der ALTERNATIVE FÜR DEUTSCHLAND

in der StVV-Bremerhaven

THOMAS JÜRGEWITZ , AfD-Fraktionsvorsitzender

Antrag gem.§34 GO-StVV 29. August 2022

“Umbenennung der Karl-Marx-Schule in Stauffenberg-Schule


Der Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:


Die Magistrat wird beauftragt, die Schulverwaltung anzuweisen, zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Karl-Marx-Schule in Stauffenberg-Schule umzubenennen. Der Zeitpunkt soll so gewählt werden, dass dieses kostengünstig erfolgen kann, ohne jedoch die Umbenennung länger als ein Jahr hinauszuschieben.

 

Begründung:

Unsere Schulen sind Orte der Bildung, nicht nur der Wissensvermittlung, und sollen einen Namen tragen, mit dem sich Schüler und Lehrer identifizieren können und der den Schülern ein Vorbild für ihr Leben zu geben in der Lage ist.

Karl Marx ist – als bekennender Antisemit, Rassist und antidemokratischer Vordenker einer Diktatur – jedoch keine Figur, die geeignet erscheint, jungen Menschen als Vorbild zu dienen.

Karl Marx äußert sich in einem Brief an seinen Freund Friedrich Engels, indem er dem als einem der Gründungsväter der SPD geltenden Ferdinand Lassalle rassistisch als „jüdischen Nigger“ beschimpfte und sich bewusst war, daß er vorsätzlich das schon damals eindeutig als abwertend verstandene Wort „Nigger“, nicht jedoch das wertneutrale „Neger“ verwendete.

Er entmenschlicht Lassalle weiter als „Vieh“ und schimpft ihn als „Itzig“ – abwertend auf Lassalles jüdische Abstammung verweisend. Weiter sudelt Marx: „Es ist mir jetzt völlig klar, daß er, wie auch seine Kopfbildung und sein Haarwuchs beweist, von den Negern abstammt, die sich dem Zug des Moses aus Ägypten anschlossen (wenn nicht seine Mutter oder Großmutter von väterlicher Seite sich mit einem Nigger kreuzten). Nun, diese Verbindung von Judentum und Germanentum mit der negerhaften Grundsubstanz müssen ein sonderbares Produkt hervorbringen. Die Zudringlichkeit des Burschen ist auch niggerhaft.“ (Quelle: Karl Marx, Brief an Friedrich Engels [vom 30. Juli 1862], in: Karl Marx, Friedrich Engels, Werke [MEW] Band 30, S. 257–259.], hg.v. Institut für Marxismus-Leninismus beim ZK der SED, Berlin 1956–1990)

Weiterhin hat Karl Marx seine antisemitische Grundeinstellung nie verleugnet. In seiner Frühschrift „Zur Judenfrage“ schwurbelte er: „Welches ist der weltliche Grund des Judentums? Das praktische Bedürfnis, der Eigennutz. Welches ist der weltliche Kultus der Juden? Der Schacherer. Welches ist sein weltlicher Gott? Das Geld.“ (Quelle: Karl Marx/Friedrich Engels – Werke. (Karl) Dietz Verlag, Berlin. Band 1. Berlin/DDR. 1976. S. 372)

Solche Formulierungen, die uns heute wie aus der übelsten Propaganda-Küche des Dritten Reichs anmuten und die Judenverfolgungen in der späteren Sowjetunion zumindest begünstigten, stammen tatsächlich vom Namensgeber einer Schule in Bremerhaven!

Auch noch im „Kapital“ behauptete Marx, die Waren seien „Geld, innerlich beschnittener Juden“ (Quelle: Karl Marx, Das Kapitel. Kritik der politischen Ökonomie, Bd. 1, in: MEW Band 23, S. 3–802, hier: S. 169).

So zieht sich ein beunruhigender Antisemitismus durch sein Werk. Marx versteigt sich gar zu der Behauptung „Lepsius hat in seinem großen Werk über Ägypten nachgewiesen, daß der Auszug der Juden aus Ägypten nichts anderes ist als die Geschichte […] von der Vertreibung des Volks der Aussätzigen‘ […]. Lazarus, der Aussätzige, ist also der Urtyp des Juden…“ (Quelle: Karl Marx, Brief an Friedrich Engels [vom 10. Mai 1861], in: MEW 30, S. 165–168, hier: S. 165)

Ein solcher Antisemitismus und Rassismus ist vollkommen unerträglich und unsere Kinder sollten nicht dazu verleitet werden, zu einem solchen Unmenschen in Bewunderung aufzublicken. Auch sein antidemokratisches und auf die Errichtung einer Diktatur ausgerichtetes Werk ist in keiner Weise dazu geeignet, die oben genannten Zitate zu relativieren.

 

Stattdessen schlagen wir vor, die Schule Stauffenberg-Schule, nach Claus Schenk Graf von Stauffenberg, zu nennen.

In Bremerhaven gibt es eine gute Tradition, Schulen nach Widerstandskämpfern gegen totalitaristische Systeme zu benennen, wie nach Carl von Ossietzky oder den Geschwistern Scholl.

Kindern kann so vermittelt werden, eigenverantwortlich über Tyrannei nachzudenken, diese zu erkennen und auf deren Beseitigung hinzuarbeiten. Setzen Sie heute ein klares Zeichen für eine demokratische Gesellschaft mit freiheitlichen Werten und gegen Antisemitismus und diktatorische Bestrebungen.”