Die Gruppe der Alternative für Deutschland in der StVV hält die Übertragung Organisation der Sail 2020 auf den Oberbürgermeisters für fahrlässig!

Der stellvertretende AfD-Landesvorsitzende und AfD-Gruppenvorsitzende in der Stadt-verordnetenversammlung, Thomas Jürgewitz, hält die Übertragung der Organisation der Sail 2020 auf das SPD-Duo Oberbürgermeister Melf Grantz und Stadtverordneten-vorsteherin Brigitte Lückert für grundlegend falsch.

Zum Einen erscheint die Sail 2020 (wieder) als 100%ige SPD-Veranstaltung, bei nur noch 33% Wählerstimmenanteil als unverhältnismäßig, da die anderen Parteien an der Organisationsleitung nicht offensichtlich beteiligt werden,

zum Anderen gibt Thomas Jürgewitz zu Bedenken, daß der Oberbürgermeister in seinem Amt und 16 Aufsichtsräten so gut beschäftigt sein müßte, daß ihm dafür kaum Zeit bliebe.

Letztlich ist es fraglich, ob Herr Grantz 2020 überhaupt noch im Amt sein wird, da sowohl seine Wiederwahl in nicht allzu ferner Zeit fraglich erscheint, als auch ein Ausscheiden aus dem Amte aus anderen Gründen nicht ganz fern liegt.

Darum wäre es aus Sicht des AfD-Stadtverordneten besser ,Personen mit der Organisation zu betrauen, die auch 2020 noch im Amt sein werden und die Sail 2020 „unpolitisch“ organisieren können!

Fraglich ist letztlich, warum die verantwortlichen Politiker der Großen Koalition nicht den „Chef“ von „Erlebnis Bremerhaven“, Herrn Kiesbye mit der Aufgabe betrauen, die auch sein Vorgänger Hennig Goes verantwortlich in diesem Amt erledigt hat – Herr Kiesbye wird eigentlich für diese Aufgabe bezahlt, stellt Thomas Jürgewitz fest.

Aber spätestens seit Artur Benecken hat offensichtlich die Politik entdeckt, daß zumindest Politiker aus Bremerhaven den Glanz dieser Veranstaltung auf ihre Personen projezieren können – denn Wahlkampf ist immer, resümiert der Bremerhavener AfD-Chef!