Presseerklärung vom 12.3.17

Die Alternative für Deutschland kritisiert die Berufung Uwe Beckmeyers zum Aussichtsrat bei der Deutschen Bahn als unangemessene Altersversorgung eines SPD-Bonzen

Der Bremer AfD-Landesverband kritisiert die Berufung des Bremerhavener SPD-Bundestagsabgeordneten Uwe Beckmeyer zum Aufsichtsrat bei der Deutschen Bahn am Ende seiner Karriere als Versuch der Altersabsicherung von SPD-Politikern.

Seit 1975 ist Herr Beckmeyer Berufspolitiker der SPD, nachdem er zuvor  nur kurz als Lehrer gearbeitet hatte. Er sollte die Bremerhavener Interesse in Bremen und Berlin vertreten, denn hier wurde er gewählt“, so Thomas Jürgewitz, der stellvertretende Landesvorsitzende der AfD aus Bremerhaven.

Für die AfD ist es aber sehr fraglich, ob Herr Beckmeyer in 42 Jahren als SPD-Berufspolitiker- immer gut als Abgeordneter, Senator oder Staatssekretär besoldet- für Bremerhaven Nachhaltiges geleistet hat.

Bremerhaven steht heute deutlich schlechter da als 1975, die Infrastruktur ist desolat und eine IC-Verbindung gibt es noch immer nicht – aber Herr Beckmeyer gönnt sich teures Schreibgerät auf Kosten des Steuerzahlers, faßt Thomas Jürgewitz die „Causa Beckmeyer“ kurz zusammen.

Die Investition in 42 Jahre SPD-Berufspolitikerkarriere auf Kosten des Steuerzahlers hat sich nach Auffassung des AfD für Bremerhaven nicht rentiert!

Zum Schluß der SPD-Karriere also noch Aufsichtsrat bei der Bahn mit bis zu 33.000,- € p.a. „Entschädigung“ und wahrscheinlich noch einem Pensionsanspruch oder Abfindung für vielleicht vier Sitzungen im Jahr!

Ob das die soziale Gerechtigkeit ist, die ein gewisser Martin Schulz fordert, wäre bei der SPD zu hinterfragen? Allerdings hat Herr Schulz ja selbst Erklärungsprobleme zu seiner bisherigen Tätigkeit nebst üppigen Einkünften und Tagegeldern“ verweist Thomas Jürgewitz auf den SPD-Populismus der „sozialen Gerechtigkeit“!

Fraglich ist letztlich, warum ein Abgeordneter, wenn er von seinem Dienstherren, hier der Ministerin, in einen Aufsichtsrat entsandt wird, überhaupt eine Aufwandsentschädigung erhalten soll? Für die AfD ist das Teil seines Mandates, für das er als ehemaliger „Kurzzeitlehrer“ ohnehin gut entlohnt wird.

Folgerichtig wäre es nach Auffassung des stellvertretenden AfD-Landesvorsitzenden, wenn Herr Beckmeyer all seine Aufsichtsratsbezüge – da gibt es außer der DB wohl noch andere – spenden würde, Bremerhaven hat noch Bedarf an Wohltätern!