Teure Symbolpolitik mit eingebauter Garantie wird erneut scheitern!

Oder: wer soll das bezahlen??

Unter der Überschrift „Mehr Tempo beim Wasserstoff“ fordert Martin Günther von der SPD, dass Bremerhaven zur Testregion für den Wasserstoffeinsatz in der Mobilität werden soll. Bremerhaven sei besonders geeignet, als Testregion zu fungieren. Wir dagegen erinnern uns an so manch teure Verheißung, die man den Menschen in unserer Stadt in der Vergangenheit schon schmackhaft gemacht hatte :DER Windenenergiestandort für Produktion und Versorgung der Spargellandschaft in der Deutschen Bucht, die Luneplate als Offshorehafen genau dafür,  Tausende von Arbeitsplätzen….hat es nie gegeben!

Wir sehen neidvoll nach Cuxhaven…..dort und in Hannover weiß man wie Industrie- und Arbeitsmarktpolitik funktionieren, zumindest in man cleverer!

Und nun also “unsere” SPD mit ihrem Günthner : Unser Bremerhaven kommt als Testgelände gerade recht – nur wofür jetzt wieder? Wie immer: Subventionen!

Das offensichtliche Scheitern der sogenannten „Energiewende“ soll also mit noch mehr Subventionen, sprich Steuergeldern, kaschiert werden. Die völlig fehlgeleitete Energiewende, die den deutschen Stromkunden die höchsten Strompreise in Europa beschert hat, droht zum Desaster zu werden. Milliarden an Subventionen an eine Industrie, die das Geld des deutschen Steuerzahlers und Stromkunden gerne annimmt, aber nur unzuverlässigen „Zappelstrom“ produziert.

Die als Weltrettung gepriesenen Technologien von Wind- und Solaranlagen sind nicht grundlastfähig. Die in unseriöser und unwissenschaftlicher Weise über simple Durchschnittswerte der Stromeinspeisung der regenerativen Erzeugung zugeschriebenen Erfolge sind in Wahrheit keine! Wohin mit all dem Windstrom, wenn ihn gerade keiner braucht und nicht einmal geschenkt haben wollen?

Ganz schlaue Zeitgenossen meinen die Lösung gefunden zu haben: die Wasserstofftechnologie. Es ist aber keine neue Erfindung und für die Massenmobilität ganz einfach nicht zu gebrauchen.

Der bekannte Ökonom Hans-Werner Sinn, ehemaliger Präsident des ifo Instituts, warnt vor dem allzu hohen Aufwand bei der Herstellung von Wasserstoff und den damit verbundenen Kosten. Omnibusse und Van Carrier sind mit dem hochexplosiven Wasserstoff nur mit erheblichem Technikaufwand anzutreiben. Die städtischen Kehrmaschinen, die von Günthner mit Wasserstoff betrieben werden sollen, zeigen die ganze Absurdität der Vorschläge. Die Lächerlichkeit kennt keine Grenzen.

Die wirtschaftliche Lage Bremerhavens ist zu ernst, als dass man hier unausgegorene Experimente macht! Das Fehlen ökonomischen Sachverstandes, gepaart mit weltfremden Ideen ist das Übel unserer Zeit. Wir krisengebeutelten Bremerhavener haben Besseres verdient, als hochgepriesenen Scheinlösungen und Investitionsruinen wie dem OTB hinterher zu laufen. Die Hoffnungen der Bremerhavener würden ein weiteres Mal enttäuscht werden! Jetzt gilt es, mit Augenmaß und Realitätssinn das Machbare anzustreben und keine ungedeckten Schüttel-Checks für Schüttelstrom auszustellen.

 

Dazu die Presseerklärung der AfD-Bremerhaven vom 3.Dezember 2020:

Abgefüllt und verkorkst“ nennt der Bremerhavener AfD-Chef Thomas Jürgewitz die Vorstellungen von SPD-Chef Martin Günthner über „Grünen Wasserstoff“, der damit, so Jürgewitz, „das Fehlen des ökonomischen Sachverstandes gepaart mit weltfremden Ideen als das Übel unserer Zeit“ für die SPD zum Ausdruck bringt!

Die von der Bundesregierung verfolgte „Energiewende“ und „Klimaschutzpolitik“ hat in den letzten 20 Jahren dem Steuerzahler immense Geldmengen gekostet, Notstandsrisiken erhöht, aber keinen Nutzen erbracht“ erläutert Jürgewitz die Situation auch in Hinblick auf Grünen Wasserstoff“ und führt weiter aus:

Auch nach 20 Jahren Förderung kann der sogenannte „erneuerbare Strom“ nicht wettbewerbsfähig produziert werden, stattdessen haben wir überschüssigen hochsubventionierten “grünen Strom”, den keiner haben will!

Ganz schlaue Zeitgenossen, wie SPD-Günthner, meinen nun die Lösung gefunden zu haben: die Wasserstofftechnologie. Erzeugen wir mit dem hochsubventionierten Strom hochsubventionierten Wasserstoff und verzichten zusätzlich noch auf die Steuern auf diese alten Technologie die uns nun als neue verkauft wird!

Denn Wasserstoff ist keine neue Erfindung und er ist für die Massenmobilität ganz einfach nicht zu gebrauchen, weil Wasserstoff ist ein extrem flüchtiges Gas und nur sehr aufwendig zu speichern“, so Jürgewitz und resümiert:

Ineffiziente Energieumwandlung bleibt ineffizient auch wenn man weitere Prozesse der Energieumwandlung ergänzt, die physikalischen Gesetze lassen sich nicht umgehen.

Die städtischen Kehrmaschinen, die ebenfalls genannt werden, zeigen die ganze Absurdität der Vorschläge des Herrn Günthner! Mit Wasserstoff : Abgefüllt und verkorkst, warum nicht auch gleich alle Staubsauger und den Haartrockner Heinzelmann …!”