Liebe Freunde der AfD in Bremerhaven und Freunde und Anhänger der „Frage der Woche“ in der Nordsee-Zeitung!

Vermissen Sie auch die Frage der Woche in der NZ seit Anfang April, nachdem über zwei Jahre die Kommunalpolitiker in Bremerhaven ihre Antworten auf aktuelle politische Fragen in und um Bremerhaven dort in 500 Zeichen kundtun konnten!

Die Selbstzensur der Presse gegenüber der AfD hat zugeschlagen, aber zunächst die Erklärung der Lokalleiterin der NZ vom 27.April 2018:

Liebe Kommunalpolitiker,

sicherlich haben Sie sich in den vergangenen zwei Wochen  gewundert, dass die „Frage der Woche“ nicht mehr erschienen ist  –  und auch  am morgigen Sonnabend fällt sie aus. Das hängt in erster Linie mit aktuellen Platzproblemen zusammen, aber auch mit einer Neuorientierung. In den vergangenen Wochen habe ich mir öfter die Frage gestellt, ob das Format noch passt, ob  es die richtige Art und Weise ist,  politische Themen dem Leser nahezubringen. Und es gab auch Wochen, in denen keine drängende, aktuelle Frage zu kommunalen Themen anlag, in denen ich mich schwer tat, ein für den Leser interessantes Thema  zu formulieren, zu dem Sie in der Kürze der Zeilen auch Stellung beziehen können.

Auch einige von Ihnen  teilten mir mit, dass sie das Format für überholt halten.  Daher hatte ich mich entschlossen, die „Frage der Woche“ Ende Mai einzustellen und Sie rechtzeitig zu informieren. Jetzt kommt alles etwas schneller als gedacht. Die „Frage der Woche“ wird als regelmäßig sonnabends erscheinende Zeitungsseite eingestellt. Die noch ausstehende Seite zur  Weiterentwicklung der Hochschule Bremerhaven möchte ich nächste Woche noch drucken. Es wird aber die letzte sein.

Ich danke Ihnen allen, dass Sie sich stets die Zeit genommen haben, unsere Fragen zu beantworten.

Ich weiß, dass die Seite von einigen von Ihnen sehr geschätzt wurde, dennoch hoffe ich, dass auch Sie meine Entscheidung nachvollziehen können.

Herzlichen Gruß

Tobia Fischer
– Leiterin der Lokalredaktion Bremerhaven–

NORDSEE-ZEITUNG GmbH

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Hafenstraße 140
27576 Bremerhaven

Tel.: +49 (0)471/597 274
Fax: +49 (0)471/597 314

E-Mail: tobia.fischer@nordsee-zeitung.de“

 

Nun, zunächst die Aufforderung an die Leser: protestieren Sie, schreiben Sie, gerade wenn Sie das Blatt abonniert haben an die NZ und machen Ihrer Verwunderung oder gar Wut Luft, denn es ist ein hochgradig undemokratisches Verhalten, was die NZ hier und insgesamt sich gegenüber der AfD erlaubt.

Warum ist das eine „Causa AfD“ oder ist es gar ein „Casus Belli AfD“ ?

Die Antwort lautet: gebt der AfD kein Forum!

Wie mir ein „höherer“ NZ-Redakteur berichtete, stand die Redaktion seit langem unter erheblichem Druck der Altparteien in Bremerhaven diese Samstagsserie einzustellen, da sie sich an den Antworten der AfD erheblich störten! Daran, daß Finger, ja die ganze Hand der AfD in ihre politischen Wunden von 70 Jahren Schlendrian, Filz und Selbstbedienung gelegt wurden.

Die „Frage der Woche“ mußte weg, „AfD-Propaganda“ verhindert werden! Die Angst vor der AfD ist immens, lokal und national ,bei der Politik und eben den Medien!

Dabei werden doch NZ-Leser von der Ausgewogenheit dieses „Qualitätsblattes“ geradezu erschlagen: von Lobhudeleien auf McAllister, den Hafenarbeiter Uwe Schmidt, einen Wirtschaftssenator Günthner, einem Verdienstkreuzanwärter Beckmeyer und den ganzen „Altkadern“ der Altparteien auf Seite zwei und drei des Blattes. Dauernd Lindner, Kubicki, Scholz, Nahles und viele Unbekannte „Größen“ der Systemparteien!

Haben Sie dort Interviews mit AfD-Politikern gelesen, der drittstärksten Kraft im Bundestag? Wo ist die Quote?

Vielmehr denunzieren die NZ-Reporter aus Berlin (Werner Kolhoff, Hagen Strauß) wöchentlich mehrmals auf Seite zwei oder drei die AfD mit allem, was man ihr „unterjubeln“ kann! Wer sponsort eigentlich den Kübel Jauche, der dort ständig über die AfD ausgegossen wird?

Ist das noch Pressefreiheit? Mit der Pressefreiheit hat sich die Presse die Freiheit genommen/erlaubt eine Meinungsdiktatur zu errichten, in der jeder denunziert wird, der eine andere Meinung vertritt (Sarrazin, AfD, Pegida, Eva Herrmann pp.)

Das ist Systemnähe, das ist Regierungspropaganda! Den Faktencheck gibt es bei der NZ nicht, die NZ ist mittlerweile im Kampf gegen Rechts Organ der Systemparteien!

Warum ist das möglich in einem demokratischen Rechtsstaat, wo die Meinungsfreiheit von der Verfassung garantiert ist?

Weil der „Kampf gegen Rechts“ und „Fremdenfeinde“ zur informellen Staatsideologie der Bundesrepublik geworden ist, die den Meinungspluralismus sukzessive zerstören soll und die Denunziation zur staatsbürgerlichen Tugend erhebt. Die Medien kitzeln im Auftrag der Altparteien beim Leser und Hörer standardisierte Reaktionen heraus um deren Herrschaft zu retten. Solche staatsnahe Hofberichterstattung gehört allerdings in die Abteilung Reklame, Agitation & Propaganda und nicht zu einer Lokalzeitung.

Aber die NZ ist im politischen Kampf gegen die AfD ja nicht allein, auch die gebührenfinanzierten Medien vermeiden seit dem Einzug der AfD in den Bundestag, daß die drittstärkste Partei mit ihren Kommentaren und Politikern medial wahrgenommen werden darf:

Die „Talkshow-Bilanz“ für April 2018: 29 Politiker der Kartellparteien – kein Politiker der AfD!

Auffallend ist: Nach Unions-Politikern sind Vertreter der SPD und der Grünen – der kleinsten im Parlament vertretenen Partei – prozentual gleichauf am häufigsten zu Gast.

Bei der „Tagesschau“ sieht es ähnlich aus: Demnach kamen in den Ausgaben vom 25. März bis 25. April 18mal Vertreter der Linkspartei zu Wort, gefolgt von Grünen (neun) und FDP (sieben). Die AfD bildet das Schlußlicht mit fünf Statements.

Abschließend kann man feststellen, die Antwort auf „die Frage der Woche“ lautet:

Wir brauchen keine Pressezensur. Die Presse ist die Zensur“

Aber, warum sind die Auflagen der Tageszeitungen seit Jahren im freien Fall? Halbwahrheiten will man nicht lesen, Verschwiegenes, wie die Kriminalität von Ausländern auf unseren Straßen, kann man nicht lesen – das will das System mit ihrer Systempresse nicht.

Gut, daß es noch keine GEZ-Zwangsgebühren für Zeitungen gibt – aber die Verlage hätten es gern! Wir NICHT!

Thomas Jürgewitz