Es ist wieder soweit, die SPD will heute “ihren” Kandidaten für den Wahlkreis 55, der auch Bremerhaven umfaßt, bestimmen, um nach Uwe Beckmeyer wieder einen Genossen bestens zu versorgen.
Was hat man von Beckmeyer seit 2002 bemerkt, außer, daß er sich teures Schreibgerät auf Kosten der Steuerzahler gönnte? Läßt sich wohl an einer Hand abzählen!
In jedem Fall hat er in der Bremerhavener SPD eine große Panik ausgelöst, indem er erklärte mit 67 für die Politik zu alt zu sein. Das traf seine Partei völlig unerwartet – und freut die Bremer Genossen die den “Hahnenkampf” zweier Bremerhavener Genossen um die Beckmeyer-Nachfolge genossen, die nun  erstmals seit 1949 diesen Wahlkreis besetzten könnten. Bremerhaven wäre dann ohne SPD-Stimme in der Hauptstadt! Oh Graus!
Die AfD folgert, Uwe Beckmeyer hat sein “Schäfchen im Trockenen”, die Polikerpension als Staatssekretär reicht dann grad wohl auch so , auch wenn er nun gewisse Ausgaben selbst davon bestreiten muß! Da muß er sich für seine SPD in Berlin nicht mehr reinhängen, Solididarität gibt es in der SPD schon lange nur noch in Sonntagsgesprächen, es zählt nur Macht mit Versorgungsanspruch. Ziel mit 67 erreicht, seit 1975 sehr gut von der Politik gelebt!
Warten wir den heutigen Abend ab, ob die Bremerhavener SPD mit ihrem unglücklichen Vorsitzenden Günthner “ihren Schmidt” durchbringt, oder ob auch die Bremerhavner SPD zukünftig noch mehr aus Bremen fremdbestimmt wird.
Auch die AfD wird Anfang 2017 ihren Kandidaten für Berlin im Wahlkreis 55 aufstellen – und unsere Chancen diesen Wahlkreis zu gewinnen steigen mit jeder politischen Entscheidung der SPD, denn für die große Mehrheit der Bremerhavener Bevölkerung hat diese Partei abgewirtschaftet und auch in Bremerhaven ihren Führungsanspruch verloren!
Zu diesem Thema heute am 19.November 2017 die von der NZ gestellte Frage der Woche mit unserer Antwort in 500 Zeichen:
Liebe Kommunalpolitiker,
hier kommt – mit einem Tag Verspätung – die Frage der Woche:
 
Am heutigen Samstag beginnen die Parteien im Wahlkreis Bremen II- Bremerhaven, ihre Kandidaten für die Bundestagswahl 2017 zu küren. Ist es aus Ihrer Sicht wichtig für die Stadt, dass ein Bremerhavener in den Bundestag einzieht?
 

Die AfD-Gruppe antwortet wie folgt:

Nach der festen Überzeugung der AfD muß Bremerhaven im Bundestag vertreten sein um unsere Interessen zu vertreten, dieses darf nicht den Bremer Kolonialherren überlassen werden! Das Mandat ist aber kein Erbhof der SPD mehr, und es ist an der Zeit, daß ihr dieser Versorgungsposten endlich abgenommen wird. Damit die Bedeutung Bremerhavens auch in Berlin und Bremen richtig verstanden wird, kämpft die AfD dafür, dieses für die Bürger Bremerhavens zu gewinnen um ihren Einfluß geltend zu machen – die Altparteien werden dazu nicht mehr gebraucht!

Thomas Jürgewitz

Gruppenvorsitzender